Moschee DE

Ein Film von Mina Salehpour und Michał Honnens



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Nach dem Ausleihen steht der Film 48 Stunden lang zum Ansehen bereit.


In Zeiten einer erstarkenden Rechten und einer Vielzahl geflüchteter Muslime in Europa, versucht der Film auch eine Stellvertreterdebatte unserer Gesamtgesellschaft zu führen. […] Dem Film gelingt es, die Positionen der Protagonisten an keiner Stelle zu bewerten und so eine komplexe Debatte entstehen zu lassen, die Raum nicht nur für starke Emotionen, sondern auch nachvollziehbare Argumente lässt.

Süddeutsche Zeitung

Am Rande von Berlin bricht der sogenannte Krieg der Kulturen aus. Eine muslimische Gemeinde will auf einem brach liegenden Grundstück eine Moschee errichten. Anwohner schließen sich in einer Bürgerinitiative zusammen, Lokalpolitiker und Neonazis protestieren Hand in Hand gegen den geplanten Bau. Es kommt zu Demonstrationen und Tumulten, bis Brandsätze gelegt und aus Nachbarn Feinde werden. Der reinszenierte Film „Moschee DE“ basiert auf einzeln durchgeführten Interviews mit Protagonisten des ersten Moscheebaukonfliktes dieser Art in den neuen Bundesländern. Die fünf daraus entwickelten Charaktere bieten Wort für Wort einen exemplarischen und tiefen Einblick in die Gemütslage eines Landes, in dem der Islam Teil des Alltags wird.

Sprache:
Deutsche Originalfassung
Genre:
Dokumentarfilm der keiner ist
Land:
Deutschland
Jahr:
2016
Regie:
Mina Salehpour und Michał Honnens
Schauspieler:
Rainer Frank, Aljoscha Stadelmann, Sandro Tajouri, Johanna Bantzer, Mathias Max Herrmann
Produktion:
Michał Honnens, Robert Thalheim, Matthias Miegel, Andreas Banz, Dirk Engelhardt
Länge:
60 Minuten
Festivals / Awards:
DOK Leipzig, DOK.fest München, Filmfest Schleswig Holstein