Lauf Junge lauf

Ein Film von Pepe Danquart



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"LAUF JUNGE LAUF ist ein Glücksfall. Ein Film mit dem Zeug zum Klassiker"

WDR Westart

Srulik (Andrzej und Kamil Tkacz) ist knapp neun Jahre alt, als ihm gerade noch rechtzeitig die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt. Um den deutschen Soldaten zu entkommen, flieht er in ein riesiges, unwegsames Waldgebiet und muss dort lernen, wie es ist, ganz auf sich allein gestellt in der Wildnis zu überleben. Von einem unerschütterlichen Überlebensinstinkt getrieben, übersteht er die ersten Monate seiner Flucht. Doch die eisige Kälte des Winters und die unerträgliche Einsamkeit treiben den Jungen in die Zivilisation zurück. Wie kann er erkennen, wem er vertrauen kann und wem nicht? Nur wenige Menschen sind bereit, ihr Leben zu riskieren für einen kleinen fremden Jungen, der ein Jude sein könnte. Erst als er eines Tages an die Tür der alleinstehenden Bäuerin Magda Janczyk (Elisabeth Duda) klopft, deren Mann und Söhne sich den Partisanen angeschlossen haben, lernt Srulik die wohl wichtigste und zugleichschmerzlichste Lektion, um zu überleben: Magda bringt ihm bei, seine Religion und damit auch seine Identität zu verleugnen und sich fortan als katholischer Waisenjunge Jurek durchzuschlagen. Auf seiner dreijährigen Odyssee durch das besetzte Polen bleibt die Angst vor Entdeckung.

Sprache:
Deutsche Fassung
Genre:
Drama
Land:
Deutschland, Frankreich, Polen
Jahr:
2013
Regie:
Pepe Danquart
Schauspieler:
Andrzej und Kamil Tkacz, Elisabeth Duda, Itay Tiran, Zbigniew Zamachowski, Jeanette Hain
Produktion:
Pepe Danquart, Susa Kusche, Uwe Spiller,
Länge:
107 Minuten
FSK Film:
12 Jahre
FSK Trailer:
6 Jahre
Festivals / Awards:
Nominierung Deutscher Filmpreis „Beste Kamera“, „Bestes Szenenbild“, „Bestes Maskenbild“, L.A. Jewish Film Festival “Best Drama“, Kozzi Gangsta Festival “Kargower Löwen”, Metropolis Regiepreis 2014, Boston Jewish Film Festival 2014 “Best Fiction Film”, Filmfestival Cottbus „Publikumspreis“